Erwartungen Betroffener an die Arbeit der Unabhängigen Aufarbeitungskommission

Die Studie wurde gefördert durch die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.

 

Laufzeit: 07/2016 - 03/2019

Leitung: Prof. Dr. Barbara Kavemann

Team: Bianca Nagel, M.A.; Petra Stromberger

Typ der Forschung: Qualitiative Sozialforschung
 

Ziel der Forschung

Umfrage im Rahmen der Arbeit der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs unter Frauen und Männern, die von sexuellem Missbrauch betroffenen sind. Welche Erwartungen haben Betroffene an die Unabhängige Aufarbeitungskommission und an Aufarbeitung generell? (www.aufarbeitungskommission.de)

Methode und Untersuchungsdesign

Online-Fragebogen zu Erwartungen, Vorbehalten und Bedenken, wenn es um Aufarbeitung und die Aktivitäten der Aufarbeitungskommission geht. Im Sinne ernst gemeinter Partizipation wurde dieser Fragebogen sowohl von Fachleuten aus der Beratungspraxis als auch von Betroffenen als Expert*innen aus Erfahrung geprüft und mehrfach überarbeitet.
Qualitative, leitfadengestützte Interviews mit Betroffenen zu Ihrem Verständnis von Aufarbeitung, Anerkennung von Leid und Unrecht, Gerechtigkeit, Entschädigung bzw. Wiedergutmachung.
Fokusgruppen zu ausgewählten Schwerpunktthemen.

Kontakt: soffi-berlin@web.de

Weitere Informationen

www.erwartungaufarbeitung.de

Publikationen 

Kavemann, Barbara (2018): Was bedeutet es, nach sexueller Gewalt in der Kindheit selbst Kinder zu haben? Unterstützung für Betroffene als Beitrag zu Kinderschutz und Prävention. In: Katzenstein, Henriette/Lohse, Katharina/Schindler, Gila/Schoenecker, Lydia: Das Recht als Partner der Fachlichkeit in der Kinder- und Jugendhilfe. Liber amicorum für Thomas Meysen. NOMOS Verlag.